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Hintergrund der Kontrollen ist, dass es in Kolumbien im August den ersten Masernausbruch seit neun Jahren gegeben hat. Bei Erwachsenen kann eine Infektion zu schweren Komplikationen wie Lungen- oder Hirnhautentzündungen führen. Nachdem es seit 2002 keine Erkrankungsausbrüche im Land gegeben hat, traten nun seit Ende August 6 Fälle in der Stadt Barranquilla auf. Der erste Erkrankte war ein 15-jähriger Junge, der sich zuvor in Brasilien aufgehalten hatte. Er hat weitere Verwandte angesteckt. In einer groß angelegten Kampagne werden nun zunächst 209.000 Personen zwischen 10 und 19 Jahren geimpft.
Vom Ausbruch des Dengue-Fieber in Argentinien sind nach Angaben des Düsseldorfer Instituts besonders die Provinzen im Norden betroffen In Jujuy, Salta, Chaco, Cordoba, Santa Fe und Catamarca gebe es fast 15.000 offiziell gemeldete Fälle. Das ist die sei die höchste Zahl seit zehn Jahren. In Brasilien sei der Bundesstaat Bahia am stärksten betroffen. Seit Anfang des Jahres wurden dort rund 45.000 Fälle gemeldet, 38 Menschen sind inzwischen gestorben.
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Bei Dengue-Fieber treten in der Regel grippeähnliche Symptome auf. Bei Betroffenen, die bereits in der Vergangenheit an der Krankheit gelitten haben, kann die Infektion einen besonders schweren Verlauf nehmen. Da es keine Impfung gebe, sei ein konsequenter Mückenschutz sei daher umso wichtiger,erklärt das CRM.
Gegen Gelbfieber gibt es dagegen eine Impfung. Mindestens zwei Wochen vor der Abreise nach Brasilien sollten sich Reisende in einer Gelbfieberimpfstelle beraten lassen, so das CRM. Das Infektionsrisiko bestehe in weiten Teilen Brasiliens, vor allem abseits der Küste.
Das auswärtige Amt hat ein Merkblatt zum Thema Dengue-Fieber herausgegeben. Weitere Informationen zum Dengue-Fieber können Südamerikareisende auf dem Gesundheitsportal Onmeda erhalten.
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