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Kategorie: Südamerika

Urlauber sollten vor einer Reise nach Kolumbien ihren Impfschutz gegen Masern prüfen. Denn ohne entsprechenden Nachweis im Impfpass könnten sie bei der Einreise in das südamerikanische Land Probleme bekommen, warnt das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Das treffe besonders auf Urlauber zu, die über den Flughafen in Baranquilla einreisen. Touristen, die auf dem internationalen Flughafen Ernesto Cortissoz in Barranquilla ankommen, auf einen ausreichenden Impfschutz überprüft werden. Reisende sollten daher gemäß STIKO-Empfehlungen (Ständige Impfkommission) geimpft sein.
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Hintergrund der Kontrollen ist, dass es in Kolumbien im August den ersten Masernausbruch seit neun Jahren gegeben hat. Bei Erwachsenen kann eine Infektion zu schweren Komplikationen wie Lungen- oder Hirnhautentzündungen führen. Nachdem es seit 2002 keine Erkrankungsausbrüche im Land gegeben hat, traten nun seit Ende August 6 Fälle in der Stadt Barranquilla auf. Der erste Erkrankte war ein 15-jähriger Junge, der sich zuvor in Brasilien aufgehalten hatte. Er hat weitere Verwandte angesteckt. In einer groß angelegten Kampagne werden nun zunächst 209.000 Personen zwischen 10 und 19 Jahren geimpft.

Wer künftig das peruanische Weltkulturerbe Machu Picchu besuchen möchte, muss sich das frühzeitig überlegen. Wie die Webseite Peruline.de mitteilt, hat das Kulturinstitut von Peru INC hat die Eintrittsbestimmungen für die Welterbestätte verschärft. Seit dem 11.Januar 2011 können Tickets nur noch online über www.machupicchul.gob.pe, www.drc-cusco.gob.pe oder alternativ über autorisierte Agenturen erworben werden. Dazu müssen 15 Tage vor dem Besuch ein Ausweis sowie „weitere personenbezogene Daten“ vorgelegt werden. Die Tickets sind nicht übertragbar. Mit dem online erhaltenen Reservierungs-Code kann man in der Banco de la Nación (Mo-Fr) den Eintritt zahlen.

Die peruanische Ruinenstadt Machu Picchu gehört seit 1983 zum Weltkulturerbe. Die terrassenförmige Stadt befindet sich in Peru in 2.360 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den Anden und ist nach wie vor nur über einen schmalen Bergpfad zu erreichen.

Machu Pichu war gerade vor ein paar Wochen in den Schlagzeilen, als nach starken Regenfällen tausende Touristen in der Andenstadt festsaßen. Erst nach 5 Tagen lugte die Sonne wieder zwischen den Wolken hindurch und ermöglichte ein Ausfliegen der Touristen mit Rettungshubschraubern.

In Argentinien und Brasilien gebe es derzeit schwere Ausbrüche von Dengue-Fieber, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Aus diesem Grund sollten sich Reisende in die größten Länder Südamerikas derzeit besonders gut vor Mückenstichen schützen. Bereits vor einer Woche hatten die Experten bereits auf das deutlich gestiegene Risiko einer Gelbfieberinfektion in Brasilien hingewiesen. Beide Krankheiten werden durch Mücken übertragen.

Vom Ausbruch des Dengue-Fieber in Argentinien sind nach Angaben des Düsseldorfer Instituts besonders die Provinzen im Norden betroffen In Jujuy, Salta, Chaco, Cordoba, Santa Fe und Catamarca gebe es fast 15.000 offiziell gemeldete Fälle. Das ist die sei die höchste Zahl seit zehn Jahren. In Brasilien sei der Bundesstaat Bahia am stärksten betroffen. Seit Anfang des Jahres wurden dort rund 45.000 Fälle gemeldet, 38 Menschen sind inzwischen gestorben.

Bei Dengue-Fieber treten in der Regel grippeähnliche Symptome auf. Bei Betroffenen, die bereits in der Vergangenheit an der Krankheit gelitten haben, kann die Infektion einen besonders schweren Verlauf nehmen. Da es keine Impfung gebe, sei ein konsequenter Mückenschutz sei daher umso wichtiger,erklärt das CRM.

Gegen Gelbfieber gibt es dagegen eine Impfung. Mindestens zwei Wochen vor der Abreise nach Brasilien sollten sich Reisende in einer Gelbfieberimpfstelle beraten lassen, so das CRM. Das Infektionsrisiko bestehe in weiten Teilen Brasiliens, vor allem abseits der Küste.

Das auswärtige Amt hat ein Merkblatt zum Thema Dengue-Fieber herausgegeben. Weitere Informationen zum Dengue-Fieber können Südamerikareisende auf dem Gesundheitsportal Onmeda erhalten.


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