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Kategorie: Deutschland

Gut jeder vierte Deutsche will in diesem Jahr mehr verreisen als im Vorjahr. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK ergeben. Im Vorjahr sagte das nur jeder Fünfte. An der Reisebegeisterung ändert auch die Finanzkrise nichts: Sechs von zehn Befragten wollen sich nicht einschränken. Im Durchschnitt planen die Deutschen 2,5 Urlaubsreisen. Dabei will fast jeder Dritte mehr ausgeben als 2011.

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Bislang konnten Reisende am Frankfurter Flughafen nur ins Internet gehen, wenn sie Kunden der Telekom waren. Über ihren Hotspotpartner Telekom können die Reisenden jetzt einen neuen Service nutzen. Der Frankfurter Flughafen bietet als erster in Deutschland kostenlosen Internetzugang über WLAN an. Reisende könnten mit ihrem Laptop 30 Minuten gratis surfen. Wenn Fluggäste ihren Internetbrowser starten, kommen sie automatisch auf die Registrierungsseite. Dort kann ein Zugangscode angefordert werden, der aufs Handy geschickt wird.

Nach Ablauf von 30 Minuten wird die Verbindung unterbrochen, eine weitere Nutzung ist dann nur kostenpflichtig möglich. Dazu kann ein weiterer Zugangscode angefordert werden, der per Kreditkarte bezahlt wird. Die Kosten liegen dann bei 4,95 Euro pro Stunde.

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Skifahrer können aufatmen: Endlich schneit es in den Bergen. Laut einer aktuellen ADAC Erhebung haben derzeit 36 von insgesamt rund 600 Skigebieten in den Alpen ihre Pisten für den Skibetrieb geöffnet. Berücksichtigt wurden nur Skigebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich, in denen mehr als fünf Kilometer Piste schon befahrbar sind.

Im Süden Deutschlands schneit es zwar in höheren Lagen, aber die Schneedecke reicht zum Skifahren noch nicht aus. Auf der Zugspitze ist der Saisonstart derzeit für das Wochenende vor Weihnachten geplant.

Die besten Bedingungen im gesamten Alpenraum finden Wintersportler derzeit in Österreich mit 14 geöffneten Skiregionen. In Sölden im Tiroler Ötztal gibt es mit über 90 Zentimetern Schnee gute Pistenverhältnisse. Hier sind bereits die Hälfte aller Bergbahnen in Betrieb und rund 70 Kilometer Piste von insgesamt 150 Kilometern geöffnet. Die Skigebiete Ischgl, Obergurgl, Serfaus-Fiss-Ladis, Jerzens im Pitztal, Pichl bei Schladming und das Lachtal in der Steiermark haben zwischen 30 bis 80 Zentimeter Schnee. Über einen Meter Schnee finden Skifahrer momentan nur auf den Gletschern.

In Italien gibt es momentan 13 geöffnete Skigebiete. Die Pisten in Sulden am Ortler, in Livigno und Bormio können rund 50 bis 60 Zentimeter Schnee vorweisen. Am Kronplatz, in Gröden, Alta Badia, Sexten und Ahrntal in Südtirol, Madonna di Campiglio und Latemar im Trentino sowie Cortina d’Ampezzo in Venetien müssen sich Skifahrer noch mit bis zu 30 Zentimetern Schnee auf der Piste zufrieden geben. Über einen Meter Schnee gibt es auch hier nur auf den Gletschern wie zum Beispiel im Schnalstal.

Die Schweiz ist mit nur fünf Skigebieten in die Wintersportsaison gestartet. Geöffnet haben Zermatt, Saas-Fee, St. Moritz, Davos und Les Quatres Vallées. Der meiste Schnee fiel im Wallis in Saas-Fee mit über zwei Metern am Berg.

In Frankreich sind lediglich vier Skigebiete geöffnet. Im Skigebiet Isola 2000 fielen 40 Zentimeter Schnee, in Espace Killy über Val d’Isère 60 Zentimeter und in Les Deux Alpes rund 80 Zentimeter. Einen Meter Schnee gibt es derzeit nur im Skigebiet Les Trois Vallées.

Quelle: Pressemitteilung des ADAC vom 07.12.2011

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Wer das eigene Auto für die Dauer des Urlaubs am Flughafen abstellt, sollte sich vorher genau über die dortigen Parkgebühren informieren – sonst kann es mitunter empfindlich teuer werden. Der ADAC hat die Tarife von 20 deutschen Airports verglichen und dabei Tagespreise von bis zu 140 Euro ermittelt.

Einige Flughäfen wie Augsburg und Mannheim bieten für Langzeitparker kostenlose Stellflächen. Dagegen müssen Urlauber in Frankfurt, Stuttgart oder München für zwei Wochen bis zu 250 Euro hinblättern. Besonders teuer kann es in Kurzzeitparkzonen werden: Spitzenreiter in dieser Kategorie ist Berlin-Tegel mit einem Tageshöchstsatz von sagenhaften 140 Euro . In München kostet eine Woche im teuersten Parkhaus 190 Euro.

Von einigen Ausnahmen abgesehen gilt, dass die Nähe zum Terminal und damit bequemes Parken wesentlich teurer sind. So bieten u.a. die Standorte Köln-Bonn und Nürnberg gegen Aufpreis besondere Services wie Valet Parken, Tanken oder Waschen an. Am Düsseldorf International können VW- und Audi-Fahrer ihren Wagen sogar reparieren lassen, während sie in den Urlaub fliegen.

Die Übersicht, die der ADAC erstellt hat, kann auf der Webseite des ADAC einzusehen.

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Rügen als größte deutsche Insel hat nun die längste Jugendherberge. Nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet am Freitag dem 1. Juli das Deutsche Jugendherbergswerk in Prora die Jugendherberge im ehemaligen Bau des KdF-Bades der Nazis eine ihrer bundesweit größten Unterkünfte mit 400 Betten. Die ersten Kinder können kommen.

Alle Zimmer im “Koloss von Rügen” sind dabei zum Meer hin ausgerichtet und sind mit Waschbecken, Dusche, Toiletten ausgestattet. as Erdgeschoss enthält nach der einjährigen Bauzeit einen großen Speisesaal, eine Küche und eine Cafeteria. Im 1. Obergeschoss haben die Architekten die historische „Rue intérieure“ wieder hergestellt, um den vier Meter breiten Korridor als Boulevard zu nutzen. Er fungiert dabei auch als Zone für Spiel- und Freizeitaktivitäten.

Das Projekt wurde von den Hattinger Architekten Rauh Damm Stiller und Partner (RDS) geplant und gebaut.
„Der Reiz an dem Projekt ist das einmalige Gebäude selbst und die Aufgabe es umzuwandeln“, sagt Architekt Michael Holewik. Denn Prora ist nicht irgendein Ort auf Rügen: Der „Koloss von Prora“ blickt auf eine unrühmliche Geschichte zurück. In den 1930er-Jahren wurde der Komplex von den Nazis als „Seebad der 20 000“ geplant. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde der Baus jedoch eingestellt.

Nun kommt mit jungen Besuchern und Touristen wieder Leben in Block fünf des gigantischen Betonriegels an der Küste, genannt der „Koloss von Rügen“. Holewik spricht von einer „einzigartigen Kulisse“. Stoisch wirkt der Komplex, mit langen Fensterreihen und langen Gängen und kargem Mineralputz – ein fast existenzialistischer Charme. Doch genau das macht Prora so unverwechselbar.

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Nach einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bleibt der Elbe-Radweg der beliebteste Radweg Deutschland. Die deutschen Radfahrer bleiben ihren liebsten Routen damit auch 2010 treu. Im vorigen Jahr waren demnach 7,8 Prozent der Befragten auf dem Radfernweg entlang der Elbe unterwegs. Auch auf den folgenden Rängen gab es keine Überraschungen: Die zweitbeliebteste Strecke war wie im Vorjahr der Main-Radweg (6,7). Auf Platz drei bleibt die Route entlang der Weser (5,2). Dies teilte der ADFC bei der Veröffentlichung seiner Radreiseanalyse 2011 im Rahmen der Tourismusbörse ITB in Berlin mit.

Bertram Giebeler, stellvertretender Bundesvorsitzender des ADFC, sieht einen ungebrochenen Trend zum Radurlaub in Deutschland:„Insgesamt hat Deutschland eine radtouristische Infrastruktur, die unter größeren Ländern weltweit ihresgleichen sucht. Solch eine Spitzenstellung hat unser Land längst nicht in allen Tourismusbereichen.“

Unter den Fernradwegen im Ausland bleibt der Donau-Radweg (20,7 Prozent) am gefragtesten. Danach folgen die Etschtal-Route (8,2) und der Inn-Radweg (6,7) in Österreich.

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Der Deutsche Wanderverband hat auf der Reisemesse CMT sieben Wanderwege als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Die neuen Wanderwege sin:  in Thüringen den Sechs-Kuppen-Steig und den Elsterperlenweg, in Rheinland-Pfalz den Lahnwanderweg und den Remigiuswanderweg, in Baden-Württemberg den Renchtalsteig und den Zweitälersteig sowie den Kammweg, der durch Thüringen und Sachsen verläuft.

Acht weitere Wege haben die alle drei Jahre fällige Überprüfung bestanden.  Dagegen verloren 4 Wanderwege ihren Status als Qualitätswanderweg. Dazu zählen der Klötzie-Stieg und der Wendlandweg in Niedersachsen, der Harzer-Hexen-Stieg in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Rennsteig in Thüringen. Damit gibt es nun 65 Qualitätswege in Deutschland.  „Der Harzer-Hexen-Stieg und der Rennsteig wollen wieder die Auszeichnung als Qualitätsweg erhalten und es wird daran gearbeitet. Wir gehen davon aus, dass zwei so bedeutende Wege den
Status schnellstmöglich wieder erreichen werden.“ sagt Erik Neumeyer, Wegeexperte des Deutschen
Wanderverbandes.

Mehr Informationen über die neuen Qualitätswanderwege hat der Verband in einem Dokument auf seiner Webseite zusammengefasst.

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Hotels haben in Deutschland am häufigsten den Namen „Hotel zur Post“. Diese Tatsache hat eine Datenbank-Auswertung des Bewertungsportals Holidaycheck.de ergeben. Danach tragen 363 von insgesamtmehr als 27 000 Häusern in ihrem Namen das Wort „Post“. Dies entspricht immerhin 0,013% der Hotels. Die große Beliebtheit erkläre sich aus der Geschichte, erklärte das Portal: Denn früher hielten die Postkutschen an den Herbergen.

Auf Rang zwei und drei folgen Hotels mit den Namensbestandteilen «Linde» (299 Nennungen) und «Krone» (234 Hotels). An Attraktivität verloren habe der Name «Deutsche Kaiser», der nur 6 Mal auftauche. Die von Holidaycheck.de ausgewertete Datenbank enthalte fast alle deutschen Hotels. Deren Zahl gibt das Unternehmen mit 28 000 an.

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Ab Anfang 2011 gilt in Deutschland eine neue Passagiersteuer für Flugreisen. Als Bestandteil des Haushaltsbegleitgesetzes gibt es ein neues Luftverkehrsteuergesetz, mit dem Abflüge von einem deutschen Flughafen aus pro Fluggast mit einer Flugsteuer besteuert werden. Die neue Passagiersteuer beträgt für Flüge innerhalb Deutschlands, in europäische Länder einschließlich Russlands und der Türkei sowie nach Tunesien, Algerien und Marokko acht Euro pro Person. Für Flüge in andere afrikanische Länder, in den Nahen Osten und nach Zentralasien wird eine Passagiersteuer von 25 Euro und in alle übrigen Länder in Höhe von 45 Euro erhoben.

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Für Touristen gibt es im Hochschwarzwald ab nächsten Winter eine neue All-Inclusive-Karte. Mit der „Hochschwarzwald-Card“ bekommen Gäste ab 01.Dezember viele Vergünstigungen. Ein “nebenkostenfreier” Urlaub ist das Ziel der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Kostenlos genutzt werden können erstmals in der Wintersaison 2010/11 unter anderem Bahnen und Lifte rund um den Feldberg und in anderen Skigebieten. Dazuu kommen noch die Pendelbusse, Ausflugsboote auf dem Titisee und Schluchsee, Frei- und Hallenbäder, Golfplätze sowie Vergnügungsparks und Sportzentren. Auch viele Museen bieten Inhabern der Karte freien Eintritt und kostenlose Führungen.

Mit über 50 Leistungspartnern ist sie die größte Inklusiv-Gästekarte Deutschlands. Wo sonst die Nebenkosten den Urlaub teuer machen, ist die Hochschwarzwald Card die Gratiskarte für fast alles, was den Urlaub vollkommen macht. Darunter die Feldbergbahn und der Liftverbund Feldberg, das neue Badeparadies Schwarzwald, der Steinwasenpark, der Golfclub Hochschwarzwald und viele mehr – das ganze Jahr.

Über 200 Gastgeber bringen etwa 860.000 Nächte jährlich in das Projekt ein, das über eine übernachtungsbezogene Umlage finanziert wird. Der Großteil der Betriebe kommt aus der Hotellerie, aber auch Ferienwohnungen, Bauernhöfe, Gästehäuser und Campingplätze beteiligen sich.

Über die Kosten der Hochschwarzwald-Card für die Urlauber hat die Hochschwarzwald Tourismus GmbH leider noch keine Anagben gemacht. Wer einen Überblick über alle nutzbaren Attraktionen und das Gastgeberverzeichnis erhalten möchte, kann weitere Informationen auf der Webseite der Hochschwarzwald Tourismus GmbH unter www.hochschwarzwald.de bekommen.

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