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Archiv: Berlin

Von Paris über Berlin nach Moskau in 38 Stunden und 30 Minuten: Ab dem 12. Dezember verbindet ein neuer Schnellzug die Hauptstädte von Frankreich, Deutschland und Russland. Er legt die 3177 Kilometer lange Strecke zunächst dreimal pro Woche zurück. Vom 28. Mai bis zum 7. Oktober wird die Verbindung fünfmal pro Woche angeboten. Eine Fahrkarte für die gesamte Strecke kostet 336 Euro in der zweiten Klasse und 470 Euro in der ersten Klasse.

In Deutschland hält der Zug außer in Berlin (Hauptbahnhof) auch in Hannover und Frankfurt am Main. Alle Schaffner sollen mindestens eine Fremdsprache beherrschen und haben nach Angaben der RZD (Russische Eisenbahnen) alle einen Studienabschluss. Bei der Schulung für den Paris-Express hätten sie zudem Unterricht in Englisch, Deutsch und Französisch erhalten.

Laut RZD ist der neue Zug nach der sehr erfolgreichen Verbindung von Moskau nach Nizza der zweite „transkontinentale Zug“ der RZD in Europa.

Die Tourismus- & Beherbergungsbranche verteilt sich höchst unterschiedlich auf die Städte und Regionen Deutschlands. Pünktlich zur Internationalen Tourismus-Börse (ITB Berlin) zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsinstituts Georg & Ottenströer, wie sich wichtige Kennzahlen und Entwicklungen des Tourismus- & Hotelmarktes auf 420 Städte und Regionen in Deutschland verteilen.

– Beherbergungsbetriebe: Von über 53.000 betrachteten Beherbergungsbetrieben liegt Bayern bei den Bundesländern mit rd. 13.800 Betrieben unangefochten an der Spitze. Spitzenreiter bei den Städten und Regionen sind Nordfriesland, Oberallgäu, Ostholstein, Traunstein, Aurich, Breisgau-Hochschwarzwald und Rügen.

– Beherbergungsbetriebe (Veränderung 2000 bis 2008): Die letzte Dekade war durch einen starken Rückgang der Zahl der Betriebe in der Hotellerie und im Reha-Bereich gekennzeichnet. Hierbei waren oft die klassischen Ferienregionen die Verlierer, während die Metropolen gewinnen konnten. Bei den Bundesländern konnte Berlin die Anzahl der Betriebe um über 17% am deutlichsten steigern, während Schleswig-Holstein über 10% der Betriebe verlor.

– Gästebetten: Von insgesamt rd. 2,7 Mio. Gästebetten entfallen allein 555.000 Betten auf Bayern. Bei den Städten und Regionen führt Berlin mit knapp 100.000 Gästebetten vor Nordfriesland, München, Ostholstein und Rügen.

– Durchschnittliche Betriebsgröße: Die durchschnittliche Anzahl an Gästebetten pro Hotel steigt zunehmend. Immer mehr kleine und mittelständische Beherbergungs-betriebe werden durch Hotelketten (mit betriebswirtschaftlicher Mindestgröße) verdrängt. Die Durchschnittsgröße ist in den Städten (z.B. Frankfurt/Main: Ø 150 Betten pro Betrieb) deutlich größer als in den Flächenländern (z.B. Bayern: Ø 40 Betten pro Betrieb).

– Übernachtungen: Von deutschlandweit über 350 Mio. Übernachtungen p.a. entfallen rd. 22% auf Bayern. Bei den Städten liegt Berlin mit rd. 18 Mio. Übernachtungen an der Spitze. Es folgen München, Hamburg, Nordfriesland, Rügen und Frankfurt/Main.

– Übernachtungen (Veränderung 2000 bis 2008): Während die Übernachtungszahl in der Hotellerie anstieg, verzeichnete der Reha-Bereich deutliche Rückgänge. Vom Trend zum Kurzzeiturlaub profitierten Berlin, Hamburg sowie weitere städtetouristischen Ziele wie Dresden, Düsseldorf und Köln. Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mussten deutliche Einbußen hinnehmen.

– Gästeankünfte: Etwa 80% der erfassten 130. Mio. Ankünfte entfallen auf die Hotellerie (20% auf die Sonstige Beherbergung und den Reha-Bereich). Hier verzeichnen Großstädte mit ausgeprägtem Geschäftstourismus (Berlin, München, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Hannover) hohe Ankunftszahlen.

– Gäste mit ausländischer Herkunft: Im Bundesdurchschnitt sind 19% der Gäste ausländischer Herkunft. Insbesondere in den grenznahen Regionen und an Transit-Knotenpunkten wie z.B. Frankfurt/Main (46%) oder in städte-touristischen Zielen wie München (45%), Heidelberg (44%), Berlin (35%) stammt ein hoher Anteil der Gäste aus dem Ausland.

– Tourismusdichte (Übernachtungen pro Einwohner): Die Tourismusdichte ist ein Indikator für die ökonomische und gesellschaftliche Relevanz des Tourismus für eine Region. Im Bundesdurchschnitt entfallen 4,3 Übernachtungen p.a. auf jeden Einwohner. Spitzenreiter bei der Tourismusdichte ist Rügen mit 80 Übernachtungen pro Einwohner, gefolgt von Nordfriesland, Ostvorpommern, Wittmund, Oberallgäu und Garmisch-Partenkirchen.

– Beschäftigte im Gastgewerbe: Knapp 3% der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind im Gastgewerbe tätig. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Beschäftigungsanteil jedoch doppelt so hoch. Zwischen 2003 und 2008 hat die Beschäftigung im Gastgewerbe deutschlandweit um 2% zugelegt. Stärkste Steigerungen konnten hierbei Hamburg und Berlin mit über 14% verbuchen.

– Durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste: Über alle Beherbergungsarten liegt die durchschnittliche Verweildauer in Deutschland bei 2,75 Tagen. In Urlaubsregionen liegt die Aufenthaltsdauer deutlich höher als in Städten. In Schleswig-Holstein verweilen Gäste im Schnitt 4,2 Tage, wohingegen sie in Bremen 1,8 Tage bleiben.

– Bettenauslastung (Hotellerie): In Deutschland liegt die durchschnittliche Bettenauslastung der Hotellerie bei knapp 36%. Spitzenreiter sind auch hierbei touristische Städte und Metropolen wie München (54,1%), Hamburg (53,1%), Berlin (50,1%), Freiburg im Breisgau (49,4%) und Dresden (48,9%) und Rostock (47,7%).

– Ranking der Tourismusregionen: Auf Basis von betriebswirtschaftlichen Indikatoren sowie Wachstumsraten wurde für 242 auswertbare regionale Tourismus- und Hotelmärkte ein Regionen-Ranking erstellt. Das Ranking basiert auf der regionalen Dynamik des Tourismus und zeigt wachstumsstarke Tourismusregionen mit guten Voraussetzungen für neue Tourismus- und Hotelprojekte auf. Dynamischste Stadt ist hierbei Hamburg knapp vor Berlin, München, Rostock, Stralsund, Dresden und Stuttgart.

Neben der Bedeutung des Tourismus für alle 420 Stadt- und Landkreise Deutschlands verdeutlicht die Studie auch wie sich die einzelnen Regionen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt und untereinander entwickelt haben. Regionale Stärken und Chancen sowie Defizite und Risiken werden aufgezeigt.

Für Unternehmen der Hotel- und Immobilienbranche zeigt der Tourismus- & Hotelmarktatlas Regionen mit erfolgsversprechenden Standort-Rahmenbedingungen auf.

Weitere Informationen zum Tourismus- & Hotelmarktatlas 2009/2010 mit einem ausführlichen Karten- und Tabellenteil sind unter www.georg-ic.de für 195 Euro zzgl. MwSt. erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung der Georg & Ottenströer

Vom 11. bis 15. März findet in Berlin die 43. Internationale Tourismus-Börse (ITB) statt. In 26 Hallen am Funkturm können sich die Besucher der Tourismusmesse von orientalischem Ambiente verzaubern lassen, mit folkloristischen Klängen Reisestimmungen einfangen oder von Sonne, Meer und Palmenstränden träumen.

Nach der Dominikanischen Republik im letzten Jahr ist die diesjährige Partnerregion der ITB das Ruhrgebiet. Grund dafür ist Wahl des Ruhrgebiets als „Ruhr 2010“ – die Kulturhauptstadt Europas. Hier liegt auch ein wichtiges Thema auf der diesjährigen Tourismusbörse: den Kulturtourismus.

Die ersten drei Tage ist die Messe nur für Fachpubklikum geöffnet, doch an den letzten beiden Tagen kommen auch alle anderen Besucher auf ihre Kosten. Die Messe mit ihren 26 Hallen ist am Wochenende 14./15. März von 10 bis 18 Uhr für Privat- und Fachbesucher geöffnet. atbesucher kostet normalerweise 14 Euro. Wer im Vorfeld ein Ticket online erwirbt, zahlt zwölf Euro. Der Eintritt für Schüler und Studenten beträgt am Publikumswochenende acht Euro. Die Fachbesucher-Tageskarte kostet 28, für alle Tage 46 Euro. Einen Übersichtsplan über das ITB-Messegelände können Sie auf der ITB-Webseite herunterladen.

Bücher über Berlin
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Wo muß der Reisende in diesem Jahr unbedingt hin? Welches Ziel darf man auf keinen Fall verpassen? Die „New York Times“ hat Antworten darauf gesucht und eine Rangliste der Reiseziele erstellt, die man 2009 unbedingt besuchen sollte. Überraschender Sieger der „44 Places To Go in 2009“: die libanesische Hauptstadt Beirut. Aber mit Berlin auf Platz 4 schaffte es auch eine deutsche Stadt unter die Top5 der Liste.

Beirut, die Hauptstadt des Libanon – wie Phönix aus der Asche:

Auch wenn das Auswärtige Amt noch zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in den Libanon rät. Durch die politische Entspannung die Sicherheitslage in der Hauptstadt beruhigt. Allerdings ist der Libanon als Nachbarstaat Israels und Sitz der Hisbollah besonders im Blickpunkt  und Bürgerkrieg und Zerstörung sind nicht weit weg.

Doch was macht die Stadt an der Levante-Küste so attraktiv? Die New York Times lobt in erster Linie die vielfältige Restaurant-Szene. Traditionelle libanesische Küche gibt’s zum Beispiel im gemütlichen Restaurant Al-Ajami. Aber auch der Souk El Tayeb – der erste Bauernmarkt Beiruts – brachte viele Pluspunkte. Dort treffen sich die verfeindeten Gruppen des Libanon und werden durch ihre gemeinsame Liebe zur traditionellen Küche geeint.

Durch ihre Küche  schaffte es Washington, die Hauptstadt der USA, auf Platz 2 des Rankings der „New York Times“  So besticht das  Central Michel Richard durch klassische amerikanische Küche gekreuzt mit gallischen Einflüssen. Das noble CityZen gilt als eines der besten Restaurants in Amerika.

Das Themenjahr „20 Jahre Mauerfall“ brachte die deutsche Hauptstadt Berlin auf die 4. Position der 44 Top-Reiseziele für 2009.

Weitere interessante Reisziele besonders für Europäer sind z. B. das senegalesiche Dakar mir seiner vielfältigen Musikszene, Raykiavik – das trotz der in Island besonders stark ausgeprägten Finanzkrise nichts von seiner Schönheit verloren hat oder Madagaskar – die viertgrößte Insel der Welt. Madagaskar wurde 2007 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Alle 44 Top-Reiseziele für 2009 finden sie auf Bild Online.


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