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Archiv: Billigflieger

Kleinere Instrumente dürfen beim Billigflieger easyjet künftig als Handgepäck mit an Bord. Wenn sie die Maße von 30 mal 117 mal 38 Zentimeter nicht überschreiten, können sie bei Flugreisen statt des üblichen freien Handgepäckstücks im Stauraum über den Sitzen untergebracht werden. Das teilte easyjet in London mit. Instrumente wie Gitarre, Bratsche, Klarinette, Horn oder Trompete seien üblicherweise nicht größer.

Ob auch Instrumente wie ein Kontrabass mit in die Kabine dürfen, müsse vor Reiseantritt abgesprochen werden. Damit Gitarrenkoffer oder andere Transportbehälter für Musikinstrumente nicht für andere Reiseutensilien zweckentfremdet werden, will EasyJet allerdings am Flugsteig entsprechende Kontrollen durchführen.

Die EU-Kommission fügte ihrer „Schwarzen Liste“ von Airlines jetzt sämtliche Airlines aus dem afrikanischen Land Benin, sechs kasachische Fluggesellschaften und eine weitere ukrainische Airline hinzu. Die „Black List“ unsicherer Fluggesellschaften wird damit immer länger. Auf der EU-Liste befinden sich jetzt insgesamt 194 Fluggesellschaften, die in der EU weder starten noch landen dürfen. Auf den Internetseiten der Europäischen Kommission können sie die gesamte „Schwarze Liste der Airlines“ ansehen.

Mit One-Two-Go Airlines landete auch eine Fluggesellschaft aus dem beliebten Urlaubsland Thailand auf der Liste. Beim Absturz einer One-Two-Go-Maschine über der thailändischen Ferieninsel Phuket waren im September vor zwei Jahren 89 Menschen ums Leben gekommen, acht von zwölf Flugzeugen der Airline wurden von den thailändischen Behörden bereits stillgelegt.

Auch solche „schwarzen Listen“ sorgen für immer mehr Sicherheit auf den Flurouten dieser Welt. Die internationalen Standards werden immer strenger und lassen die Großen der Branche und die Billigflieger zusammenrücken. Viele Fluggesellschaften zeigen, dass es in Sachen Sicherheit auch besser geht. Die fünf sichersten Fluggesellschaften der Welt fliegen seit mindestens 36 Jahren ohne gravierende Unfälle. Die „Welt“ veröffentlichte im Februar ein Ranking der sichersten Airlines der Welt.

Billigflieger haben Flugreisen verändert. Mehr Wettbewerb und niedrigere Flugpreise und Anfangs mehr Transparenz. Doch mittlerweile hat sich das ins Gegenteil verkehrt. Ob Mehrgepäck, Platzreservierung oder ein Glas Wasser an Bord – für alle Extraleistungen muß auch extra bezahlt werden. Doch den „Vogel abgeschossen“ hat jetzt Ryanair-Chef Michael O’Leary. Wer an Bord auf die Toilette muss, soll auch zahlen!- Reisende sollen dann bis zu einem Pfund (1,12 Euro) bezahlen. Die irische Fluggesellschaft ist auf der Suche nach neuen Geldquellen und will ihre Passagiere deshalb für den Gang zum WC zur Kasse bitten. Damit will Ryanair seine Flugtickets günstig halten sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary.

Eine Sprecherin von Ryanair ruderte zwar anschließend zurück, und betonte dass die irische Fluggesellschaft nicht plant, für den Toilettengang Gebühren einzuführen. Doch auch wenn es derzeit nicht geplant ist, Toilettengebühren einzuführen, heißt dies ja nicht, dass es nicht irgendwann doch auf die Tageordnung kommt. Der Wettbewerb unter den Billigfliegern ist so stark, dass diese gezwungen sind auch in Zukunft sehr kreativ bei der Suche nach neuen Geldquellen zu sein.


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