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Archiv: März 2011

Einer der letzten weißen Flecken auf der touristischen Landkarte wartet darauf, entdeckt zu werden: Kasachstan, immerhin unter den zehn größten Ländern der Erde, hat in Köln ein eigenes Tourismusbüro eröffnet. Im Rahmen der Internationalen Tourismus Börse Berlin vom 9. bis 13. März 2011 stellte das zentralasiatische Land neben dem neueröffneten Tourismusbüro auch das Informationsportal kasachstan-tourismus.de vor. Das rohstoffreiche Land sucht unter dem autokratischen Regierungschef Nursultan Nasarbajew den Anschluss an die Moderne. „Kasachstan 2030“ steht für einen ambitionierten Entwicklungsplan, in dem auch der Tourismus eine große Rolle spielen soll.
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Kasachstan reicht von Europa bis nach China. Jahrhunderte verband die Seidenstrasse Orient mit Okzident und ist bis heute die kulturelle Wurzel einer legendären Gastfreundschaft. Es ist das Land der tausend Horizonte: Adler kreisen über majestätische 7000er und singende Wüstendünen, die größten Seen der Welt und mythische Wälder bieten grenzenlose Freiheit und spektakuläre Landschaften. Für die Einreise in die Republik Kasachstan sind ein gültiger Reisepass und ein Visum der Republik Kasachstan notwendig, das von den Konsularbehörden Kasachstans erteilt wird. Zur Zeit und bis auf weiteres ist zur Visa-erteilung eine persönliche Vorsprache nötig.
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Historisch war Kasachstan mit der legendären Seidenstraße immer Knotenpunkt und Ort des Dialogs verschiedener Religionen und Zivilisationen des Orients und des Okzidents. Dieser kulturellen Prägung liegt wohl zugrunde, das Kasachstan heute ein Vorbild dafür ist, wie Vertreter von mehr als 40 Konfessionen in absolutem Frieden und in Eintrachtleben können. Die heutigen, in Kasachstan vorherrschenden Religionen, sind fast zu gleichen Teilen Christentum und Islam. Weitere Informatationen erhalten Interessierte auf der Homepage des kasachischen Tourismusbüros.

Nach einer Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bleibt der Elbe-Radweg der beliebteste Radweg Deutschland. Die deutschen Radfahrer bleiben ihren liebsten Routen damit auch 2010 treu. Im vorigen Jahr waren demnach 7,8 Prozent der Befragten auf dem Radfernweg entlang der Elbe unterwegs. Auch auf den folgenden Rängen gab es keine Überraschungen: Die zweitbeliebteste Strecke war wie im Vorjahr der Main-Radweg (6,7). Auf Platz drei bleibt die Route entlang der Weser (5,2). Dies teilte der ADFC bei der Veröffentlichung seiner Radreiseanalyse 2011 im Rahmen der Tourismusbörse ITB in Berlin mit.

Bertram Giebeler, stellvertretender Bundesvorsitzender des ADFC, sieht einen ungebrochenen Trend zum Radurlaub in Deutschland:„Insgesamt hat Deutschland eine radtouristische Infrastruktur, die unter größeren Ländern weltweit ihresgleichen sucht. Solch eine Spitzenstellung hat unser Land längst nicht in allen Tourismusbereichen.“
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Unter den Fernradwegen im Ausland bleibt der Donau-Radweg (20,7 Prozent) am gefragtesten. Danach folgen die Etschtal-Route (8,2) und der Inn-Radweg (6,7) in Österreich.

Urlauber sollten ihre Reise nach Malta derzeit nur mit einem bereits gebuchten Rückflugticket antreten. Dazu rät das Auswärtige Amt in Berlin. Momentan kämen viele aus Libyen Evakuierte auf der Insel im Mittelmeeran und reisten von dort weiter. Deshalb seien Flüge von Malta nach Deutschland ausgebucht. Auch ein Hotelzimmer auf Malta sollten Urlauber unbedingt vor der Anreise buchen.
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In Spanien wurde ab 01.März 2011 das Tempolimit auf Autobahnen reduziert. Laut ADAC dürfen Autofahrer auf Spaniens Autobahnen jetzt nur noch mit 110 statt wie bisher mit 120 Stundenkilometer fahren. Die Regierung begründet den Schritt mit den gestiegenen Ölpreisen. Mit der Reduzierung erhofft sich mit der Reduzierung des Tempolimits eine Einsparung von Spritkosten von bis zu 1,4 Milliarden Euro jährlich.
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Viele Kritiker sehen diesen Nutzen nicht – auch weil landesweit rund 6.000 Verkehrsschilder getauscht werden müssen. Spaniens Automobilclubs laufen deshalb gegen die Verordnung Sturm. Umweltschützern gehen die Massnahmen nicht weit genug. Temposünder müssen in Spanien mit hohen Geldbußen rechnen. Bei einer Überschreitung von bis zu 30 Stundenkilometern werden 100 Euro fällig, bei 50 km/h sogar 300 Euro. Und es sollte nicht vergessen werden, dass nicht bezahlte Bußgelder aus Verkehrsverstößen in Spanien seit dem 28.10.2010 grundsätzlich auch in Deutschland vollstreckt werden können.


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