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Archiv: Januar 2009

Ab 1. Februar müssen Touristen für eine Tageskarte zum Besuch öffentlicher Toiletten in der Lagunenstadt drei Euro bezahlen. Wer in der Nebensaison (ausschließlich Karneval) ein öffentliches „Häuschen“ aufsuchen muss, seine Bedürfnisse aber vorher einkalkuliert und online bezahlt, zahlt „nur“ 1,50 Euro.Das berichtete die Tageszeitung „La Repubblica. Die Venezianer haben ein vorab bezahltes Benutzer-Abo der Stadt bereits die „Pipi-Card“ getauft. „Wer vorbestellt, zahlt weniger, das ist Venedigs neue Logik“, tönt es aus dem Rathaus.

Venedig muß für das geplante mobile Deichsystem zum Schutz gegen Hochwasser viereinhalb Milliarden Euro zahlen. Für andere Dinge bleibt deshalb wenig übrig. Angesichts über 21 Millionen Besucher jährlich sucht die Lagunenstadt die Mittel, sich finanziell über Wasser zu halten und zu entwickeln. Die Stadtväter wollen mit diesen Klo-Erlass die Stadtkassenwieder etwas füllen. „Venedig hat keinen Cent mehr“, sagte Bürgermeister Massimo Cacciari.
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Ein ähnliches Konzept wie bei der „Pipi-Card“ hatte es schon bei der VeniceCard gegeben – dieses Mehrtagesticket beinhaltete neben der Nutzung von Verkehrsmitteln und dem Eintritt zu Museen und Sehenswürdigkeiten täglich zwei Klobesuche. Wie bei Parkplätzen, Vaporetto, Museen oder anderen Diensten soll die vorbestellte „WC-Card“ zu einem nachhaltigen Tourismus beitragen und jene begünstigen, die für einen längeren Besuch vorab buchen.


Hotels in Venedig buchen

Wo muß der Reisende in diesem Jahr unbedingt hin? Welches Ziel darf man auf keinen Fall verpassen? Die „New York Times“ hat Antworten darauf gesucht und eine Rangliste der Reiseziele erstellt, die man 2009 unbedingt besuchen sollte. Überraschender Sieger der „44 Places To Go in 2009“: die libanesische Hauptstadt Beirut. Aber mit Berlin auf Platz 4 schaffte es auch eine deutsche Stadt unter die Top5 der Liste.

Beirut, die Hauptstadt des Libanon – wie Phönix aus der Asche:

Auch wenn das Auswärtige Amt noch zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in den Libanon rät. Durch die politische Entspannung die Sicherheitslage in der Hauptstadt beruhigt. Allerdings ist der Libanon als Nachbarstaat Israels und Sitz der Hisbollah besonders im Blickpunkt  und Bürgerkrieg und Zerstörung sind nicht weit weg.

Doch was macht die Stadt an der Levante-Küste so attraktiv? Die New York Times lobt in erster Linie die vielfältige Restaurant-Szene. Traditionelle libanesische Küche gibt’s zum Beispiel im gemütlichen Restaurant Al-Ajami. Aber auch der Souk El Tayeb – der erste Bauernmarkt Beiruts – brachte viele Pluspunkte. Dort treffen sich die verfeindeten Gruppen des Libanon und werden durch ihre gemeinsame Liebe zur traditionellen Küche geeint.

Durch ihre Küche  schaffte es Washington, die Hauptstadt der USA, auf Platz 2 des Rankings der „New York Times“  So besticht das  Central Michel Richard durch klassische amerikanische Küche gekreuzt mit gallischen Einflüssen. Das noble CityZen gilt als eines der besten Restaurants in Amerika.

Das Themenjahr „20 Jahre Mauerfall“ brachte die deutsche Hauptstadt Berlin auf die 4. Position der 44 Top-Reiseziele für 2009.

Weitere interessante Reisziele besonders für Europäer sind z. B. das senegalesiche Dakar mir seiner vielfältigen Musikszene, Raykiavik – das trotz der in Island besonders stark ausgeprägten Finanzkrise nichts von seiner Schönheit verloren hat oder Madagaskar – die viertgrößte Insel der Welt. Madagaskar wurde 2007 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Alle 44 Top-Reiseziele für 2009 finden sie auf Bild Online.

Die Urlaubslust der Deutschen ist – zu Recht – trotz der aktuellen Wirtschaftskrise ist ungebrochen. Auch wenn leut der aktuellen Studie „Travel Scope“ der GfK insbesondere Familien 2009 beim Urlaub zurückhaltender sein werden, ist in diesem Jahr mit ein paar Spar-Regeln ein toller Urlaub drin.

Bild-Online hat eine Auswahl von 20 Urlaubsspartipps zusammengefasst und das ReiseABC-Blog.de-Team hat 3 Tips daraus für sie zusammengefasst und verfeinert:

Richtige Wahl des Reiseziels: Vermeiden Sie die Euro-Zone

Auch wenn der Dollar gegenüber dem Euro wieder an Stärke gewonnen hat, ist ein Urlaub in den USA immer noch günstig. Sie sollten prüfen, wo die Kaufkraft des Euro besonders hoch ist, und Sie mehr fürs Geld bekommen als hierzulande oder im restlichen Europa. So ist z.B. Marokko günstiger als ein Urlaub in Spanien. Insbesondere das britische Pfund hat viel Wert eingebüsst. So wird auch eine Shoppingtour in London zum günstigen Vergnügen.
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Urlaub mit Kindern an das Ferienende legen:

Viele Familien sehnen sich nach dem verdienten Urlaub und stehen deshalb gleich nach Ferienbeginn sofort startklar am Flughafen. Allerdings sind die Urlaubsangebote dann oft teurer. Wer sparen will, wartet bis zum Ferienende – da freuen sich viele Anbieter über zusätzliche Urlauber und die Preise sinken wieder. Tip: Erkundigen Sie sich bei den Reiseanbitern, ob und bis zu welcher Altersgrenze Kinder kostenlos mitreisen können. Wer nachfragt, kann einige Euros sparen denn viele Anbieter schreiben nicht in Ihre kataloge ob Kinder im Preis inbegriffen sind. Das Gleiche gilt natürlich auch bei Flugbuchungen.

Geld sparen beim Essen und Trinken:

In vielen Ländern bieten kleine Restaurant Tagesmenüs zum Festpreis an. Die sind fast immer viel günstiger als wenn Sie à la carte essen. Achten Sie auf folgende Bezeichnungen: – menu del dia in Spanien, menu bzw. plat du jour in Frankreich, menu fisso in Italien. Hauswein aus der Karaffe ist die günstige und nicht immer schlechteste Wahl. Ebenso Geld sparen lässt sich beim Wasser: Tafelwasser in der Karaffe ist billiger, wenn nicht sogar gratis, als Mineralwasser aus der Flasche. Extratip: Ordern sie den Espresso oder Cafe nach dem Essen an der Bar. Das ist in vielen südeuropäischen Ländern üblich und man zahlt man für den Espresso rund einen Euro. Ordern Sie vom Tisch, wird’s oft drei- bis viermal so teuer.

Ab heute ist es soweit: Wie angekündigt müssen sich Reisende in die USA spätestens 72 Stunden vor Abreise über das Online-System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) registrieren. Die Regelung gilt für alle Länder für die – wie bei Deutschland – keine Visumspflicht besteht. Wer keine Genehmgung der ESTA hat, dem kann der Zugang zum Flugzeug verwehrt werden.

Die Onlineregistrierung soll mittelfristig jene grünen Formulare ersetzen, die Einreisende bereits seit Jahren ausfüllen müssen. Das US-Ministerium für Heimatschutz frage durch ESTA dieselben Daten ab, die bisher meist im Flugzeug im Formular I-94W eingetragen werden mussten.

Die Einreisegenehmigung soll meistens Fällen innerhalb weniger Sekunden erteilt werden und ist zwei Jahre gültig. Wenn sich eine der abgefragten Informationen ändert muss die Genehmigung allerdings neu ausgestellt werden. Wer also eventuell (z.B. geschäftlich kurzfristig in die USA reisen, sollte die Onlineregistrierung bei der ESTA vorsichtshalber vorab vornehmen. Wer online keine Einreisegenehmigung erhalte, muss sich in einer Visaabteilung der US-Konsulate in Berlin, Frankfurt oder München um ein Visum bemühen.

Reisende, die keinen eigenen Internet- und E-Mail-Zugang haben, können die Registrierung auch über Dritte also Familianmitglieder oder Reisebüros vornehmen lassen. Von speziellen Agenturen, die Gebühren für die Registrierung bei der ESTA verlangen rät die US-Botschaft jedoch ab.

Hier gelangen Sie direkt zur Onlineregistrierung bei der ESTA.

Das beliebte Weltreiseticket „Round the World“ ist jetzt auch im Internet buchbar. Bisher konnte das „OneWorld“-Ticket ausschließlich im Reisbüro gebucht werden.

Unter www.oneworld.de können die potentiellen Weltreisenden verschieden Routenoptionen durchspielen. Auch die Verfügbarkeit von Sitzplätzen zu den gewünschten Reiseterminen und der direkte Erwerb der Flugtickets für die Weltreise sind jetzt möglich.

Oneworld ist ein Zusammenschluß von 10 großen Fluggesellschaften, die ihr weltweites Streckennetz teilweise abstimmen und mit Prämien und weiteren Vorteilen versuchen. Das Bündnis konkuriert mit der Star Alliance, deren führendes Mitglied die deutsche Lufthansa ist.

Die Hochsaison für alle begeisterten Skifahrer fängt gerade an. Für jeden – auch für „alte Hasen“ – ist es immer wichtig, sich auf der Skipiste richtig zu verhalten. Vielen Skifahrern ist es z.B. nicht bewußt, dass sie auch im Skiurlaub auf der Skipiste ihren Ausweis mit sich zu führen haben.

Jeder Skifahrer und Snowboarder müsse im Falle eines Unfalls seine Personalien angeben – unabhängig davon, ob er Zeuge oder Beteiligter ist. Darauf weisen die „Freunde des Skisports“ im Deutschen Skiverband (DSV) in Planegg bei München hin. Auf den Internetseiten des Deutschen Skiverbandes sind die FIS-Regeln zum Nachlesen aufgeführt.

Alle Skifahrer sollten aber auch die Umweltregeln der FIS beachten. Schließlich wollen wir auch in den kommenden Jahren in einer schönen Umgebung den Spass auf der Skipiste genießen.


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