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Archiv: April 2008

Wörtlich übersetzt heiß Alentejo „jenseits des Tejo“. Der Tejo ist mit 1007 km der längste Fluss Portugals und der Iberischen Halbinsel. Das Gebiet südlich also „Jenseits des Tejo“ zwischen Portugals Hauptstadt Lissabon und der Algarve im Süden des Landes, macht etwa 1/3 der portugiesischen Lanfläche aus.

Üblicherweise verirren sich nur wenige Touristen in die größte portugiesische Provinz. Das ist schade. Denn neben Strandurlaub hat die Region noch viele andere Schönheiten zu bieten:

Das Alentejo ist mit dem steppenartigen Campo Branco bei Castro Verde ein idealer Rastplatz für Zugvögel. Aber auch für die Großtrappe, das Sandflughuhn, Wildschweine oder Rebhühner bietet das Baixo Alentejo paradiesische verhältnisse. Damit dies so bleibt, wurden der Naturpark Guadiane-Tal und das Vogelschutzgebiet Campo Branco angelegt. Die privat organisierte portugisische „Liga zum Schutz der Natur“ kurz LPN arbeitet eng mit den Landwirten zusammen, um das Alentejo auf ökologisch schonende Art auch touristisch zu erschließen. So wurden im Campo Branco sechs Wanderwege zwischen 3 und 17 Kilometer Länge angelegt. Auf diesen kann der Wanderer die anmutige Landschaft des Alentejo mit seinen sanften Hügeln genießen. Das ganze Gebiet scheint dem Betrachter zu Füßen zu liegen. Die Zivilisation scheint weit weg und wird nur von einigen rar gesäten Gehöften unterbrochen.

Weiter im Osten wird das Alentejo geprägt von mediterranen Kork- und Steineichenwäldern. Hier im Vale de Guadina am gleichnamigen Fluß der streckenweise auch die Grenze zu Spanien bildet herrschen Weinfelder und Pinienhaine vor. Aber auch die Mauren und ander Eroberer haben entlang des Guadina ihre Spuren hinterlassen. Viele Dörfer wie Castro Verde oder Béja erinnern mit ihrer Architektur an die damaligen arabischen Herrscher. In Mertola trohnt unübersehbar und weiß getüncht Portugals letzte erhaltene Moschee, die allerdings zu einer Kirche umfunktioniert wurde.

Beeindruckend sind auch die Megalithen in Evora. Die 2 – 4m große Steine wurden vor 4000 – 5000 Jahren, meist grob bearbeitet, zu sogenannten Cromlech (Steinkreisen) oder als Dolmen (Grabkammern) aufgestellt.Einer der größten ist der Cromlech von Almendres. 92 – im Durchschnit 2 – 3 m hohen – Steine bilden 2 Ovale, die sich auf einer Fläche von 60 x 30 m hangabwärts in Ost-West Richtung ausdehnen.

Die beste Reisezeit ist der Frühling von März bis Mai wo alles noch erblüht und die Trockenheit die Gräser noch nicht geld erscheinen lässt.

Übrigens tolle <a title=“Portugal“ href=“http://www.sabo-picture.de/tag/portugal/“ target=“_blank“>Bilder aus Portugal</a> gibt es unter <a title=“Sabo-Picture.de“ href=“http://www.sabo-picture.de“ target=“_blank“>www.sabo-picture.de</a> . Unter anderem von <a title=“Lissabon“ href=“http://www.sabo-picture.de/tag/lissabon/“ target=“_blank“>Lissabon</a> gibt es viele Schnappschüsse  und auch <a title=“Bilder von der Algarve in Portugal“ href=“http://www.sabo-picture.de/tag/algarve/“ target=“_blank“>Bilder von der Algarve</a>.

 Nachdem gestern eine reparierte Dampflok zurück auf der Insel Rügen ist, kann die Rügener Kleinbahn wieder auf seiner gesamten Strecke zwischen Putbus und dem Ostseebad Göhren dampfen. Ab heute verkehren die Dampfloks im 2Stunden-Takt.

Für alle Besucher und Einwohner Rügens hat die Insel damit ein wichtiges Wahrzeichen wieder. Das Pfeifen der Loks ist damit wieder öfter zu hören, wenn die Kleinbahn in die Bahnhöfe in den Ostseebädern Binz, Baabe oder Göhren einfährt. Ein tolles Erlebnis ist es, wenn man an einem der Bahnübergänge wartet, und dann in gemächlichen Tempo pfeifend an einem vorbeifährt.

Damit normalisiert sich der Kleinbahnverkehr auf der Insel Rügen wieder etwas mehr, nachdem der Eisenbahnverkehr am Jahresende nach einer Neuauschreibung und rechtlichen Streitigkeiten komplett eingestellt werden mußte. Noch immer hängen die 50 Mitarbeiter der Rügenschen Kleinbahn in der Luft.  Der neue Betreiber, die Pressnitztalbahn aus Jöhstadt, konnte bisher lediglich einen Übergangsverkehr mit eigenen Mitarbeitern sicherstellen. Zum 1. Juni werde beim Rasenden
Roland aber voraussichtlich der Regelbetrieb aufgenommen, kündigte Kassner gestern nach Gesprächen mit den neuen Betreibern an. Zur Hauptsaison würden die Züge dann also wieder wie gewohnt im Stundentakt verkehren. Bereits zum 1.Mai wird die Pressnitztalbahn bereits einige Mitarbeiter des bisherigen Betriebers übernehmen.

Weitere Informationen zum aktuellen Fahrplan und zu den Fahrpreisen, unter www.ruegensche-baederbahn.de

2008 24 Apr

„Was machen wir morgen, Mama?“

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Unter diesem Titel ist jetzt ein Reiseführer für Familien mit Kindern erschienen. In dem reichlich illustrierten Werk stellen die Autorinnen Birgit Vitense und Kirsten Schielke ca. 70 Ausflugsziele auf den Inseln Usedom, Hiddensee und Rügen sowie in Stralsund vor. In dem Reiseführer werden die Erlebniswelten mit besonderen Angeboten für Kinder vorgestellt. Wichtige Details wie Internetadressen, Öffnungszeiten und Preise runden die Vorstellung ab.

Beschrieben werden vorwiegend klassische „Erlebnisziele“ wie z.B. der Usedomer Kletterwald oder das Nationalpark-Zentrum am Königsstuhl. Aber es werden auch Ziele mit Themen beschrieben, die für Kinder eher schwer zu verdauen sind. So wird beispielsweise auch das von den Nationalsozialisten als „KdF-Seebad der Zwanzigtausend“ geplanten Urlaubsanlage in Prora auf Rügen vorgestellt. Hier empfehlen die Autoren den Eltern, ihren Kindern den Ort unbedingt in Gesprächen zu erklären.

Auf die Idee zu dem Reiseführer kam Birgit Vitense 2006 bei einem Besuch in Boston. Dort fiel ihr ein Kinderreiseführer mit dem Titel „Kids explore Boston“ (Kinder entdecken Boston) in die Hände. Von der Idee Mussen und andere Reiseziele auf Ihre Kindertauglichkeit zu testen war die Autorin begeistert. Gleich nach ihrer Rückkehr machte sich Birgit Vitense dann an die Adaption der Idee für die Pommersche Region. Der jetzt erschienene Reiseführer soll aber nur ein Anfang sein. Das für 12,90 Euro erhältliche Heft soll auch Ausgaben für weitere Regionen wie das Fischland-Darß oder Rostock erhalten.

2008 23 Apr

Vorsicht in Euopas Autotunneln!

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Wie in jedem jahr hat der ADAC pünklich vor der Reisezeit die Sicherheit der europäischen Tunnel untersucht. Trotz der wiederholten Tests sind die Untersuchungsergebnisse die schlechtesten seit 5 Jahren wie der ADAC mitteilt. Wie in den 4 vergangenen Jahren ist ein italienischer Strassentunnel der Verlierer des ADAC-Tests.

Der 2,4 Kilometer lange Cernobbio am Comer See besitzt keine Tunnelleitzentrale, keine Notrufeinrichtungen und kein automatisches Brandmelde- und Lüftungssystem. Außerdem gibt es in dem 1983 in Betrieb genommenen Autotunnel keine gekennzeichneten Fluchtwege und zu wenige Notausgänge. Der deutsche Testverlierer ist der Universitätstunnel auf der A 46 in Düsseldorf. Trotz der bereits begonnenen Modernisierung konnte der Düsseldorfer Autobahntunnel die Tester des ADAC nichtg überzeugen und wurde erneut nur mit „bedenklich“ bewertet.

Aber es gibt auch „Licht am Ende des Tunnels“: Beim Sieger aus Andorra, dem 2006 eröffneten und rund 1,3 Kilometer langen Pont Pla in Andorra la Vella gab es kaum Kritik. Auch beim besten deutschen Strassentunnel, dem Heidkopf-Tunnel bei Friedland auf der A 38 zwischen Göttingen und Halle gab es kaum etwas zu bemängeln. Da bis 2014, in Ausnahmefällen bis 2019, laut Europäischer Richtlinie alle wichtigen Straßentunnel Minimalstandards erfüllen müssen, ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Jahren mindestens sieben Milliarden Euro in die europischen Strassentunnel investiert werden, so der ADAC. Allein in Deutschland wird das Investitionsvolumen bis 2012 schätzungsweise 570 Millionen Euro betragen.

Bereits zum 10ten mal testete der Automobilclub ADAC die europäischen Autotunnel und veröffentlichte eine Liste der getesteten Autotunnel. Immerhin zehn der getesteten Straßentunnel dürfen sich im aktuellen Test über das ADAC-Urteil „sehr gut“ freuen, fünf über die Auszeichnung „gut“. Weitere sieben erfüllten die Mindeststandards der EU und erhielten ein „ausreichend“.

Neben den notwendigen technischen Sicherheitsvorkehrungen ist eine besonders vorsichtige Fahrweise der Autofahrer in Tunneln notwendig. Experten empfehlen z.B. den doppelten Sicherheitsabstand vom vorherigen Auto zu wählen. Sofern es trotzdem zu einem Unfall kommt, sollten Sie möglichst weit rechts anhalten und vor dem Aussteigen die Warnweste anziehen.

An Rügens Steilküste ist es derzeit gefährlich. Bereits in den vergangenen Tagen kam es an den Kreidekliffs zu großen Abbrüchen. Die Abbrüche bringen jedoch nicht nur Gefahren, sondern auch viele Fossilien zum Vorschein. Wenn sich die Lage an den Jasmunder Steilküsten beruhigt hat, werden sich viele Sammler wieder auf die Suche nach „Donnerkeilen“ und „Hühnergöttern“ machen.

Aber die Rügener Halbinsel Jasmund hat in Kürze eine weitere urzeitliche Attraktion zu bieten. Bei Bobbin, einer kleinen Gemeinde ca. 10 km nordwestlich von der Hafenstadt Sassnitz entsteht ein Dinosaurierpark mit 106 Tiermodellen. Ca. 750.000 € investiert Rüdiger Kunkel in den ca. 10 Hektar großen Dino-Park auf einem ehemaligen Militärgelände.

Der Besucherkann die verschiedenen Erdzeitalter seit dem Devon vor rund 400 Millionen Jahren durchschreiten. Von den ersten Amphibien, die sich vor rund 400 Millionen Jahren an Land wagten bis hin zum Untergang der Saurier vor rund 65 Millionen Jahren zeigt die Ausstellung das Leben der Dinosaurier. Ausgestorbene Säugetiere wie Säbelzahntiger und Mammut ergänzen die Ausstellung. Einer der Höhepunkte des Dino-Parks auf der Insel Rügen soll die Darstellung eines Kampfes zwischen einem 27 Meter langen, pflanzenfressenden Diplodocus und einem 14 Meter langen fleischfressenden Allosaurus werden.

Der Eintritt in die urzeitliche Erlebniswelt soll für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder 5,50 Euro kosten.  C. 60.000 Besucher benötigt Kunke, um den Park wirtschaftlich betreiben zu können. Die gute Lage lässt diese Zahl realistisch erscheinen. Viele Strandbesucher können nach Ihrem Strandbesuch in der Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh einen Abstecher in den Park machen. Ganz in der Nähe in Neddesitz lädt auch das Steigenberger Ressort Rügen zum Urlaub ein. Ein Erlebnisbad und Tennisplätze bieten einiges.

Aber Bobbin hat noch mehr zu bieten: Vom Bobbiner Berg aus hat man einen unglaublichen Blick über den Norden und den Westen der Insel Rügen bis hinüber zur Insel Hiddensee. Im Dorfkern gibt es eine uralte Kirche, welche einen kurzen Besuch lohnt und auch das Schlosshotel Spyker lädt zu einem Spaziergang ein.

Übrigens tolle Bilder von der Insel Rügen gibt es unter www.sabo-picture.de

Die diesjährige Skisaison neigt sich dem Ende zu. Die ersten Skigebiete haben die Saison bereits beendet. Aber wie der ADAC meldet reichen die Schneehöhen in einigen Regionen noch 1,80 Meter und mehr. So ist in den Alpen auch Mitte April noch in vielen Orten Wintersport möglich.

Dies gilt zwar weniger für den Rand der Alpen. So sind in Deutschland und Italien die Lifte meistens schon geschlossen und Talabfahrten mit Skiern oder dem Snowbord nicht mehr möglich. Gute Pistenverhältnisse bieten aber noch viele Spigebiete in den Schweizer Alpen und in den Französischen Alpen. In Savoyen und Hochsavoyen sind auch in den Tälern noch dicke Schneedecken vorzufinden, in Megeve zum Beispiel 50 Zentimeter, in Chamonix 55 Zentimeter und in Val d’Isere sogar 1,20 Meter. Livigno italienisches Skigebiet an der Schweizer Grenze bietet noch Schneehöhen von 145cm.
In vielen österreichischen Skigebieten ist ebenfalls noch Skifahren möglich. Allerdings sind die Skipisten hier an einigen Orten bereits sehr nass oder vereist.

Auch in Skandinavien liegt noch immer genug Schnee für ungetrübten Skispass auf den meisten Pisten und Loipen. Laut ADAC sind in den norwegischen Gebieten sogar Talabfahrten noch überall möglich.

Ein kleiner Tip für Flachländer: Neben den bereits länger bestehenden Skihallen z.B. in Bottrop sind in den letzten Jahren noch weitere Skihallen eröffnet worden. Die längsten und modernsten Skihallen stehen mit dem Snow-Dom in Bispingen und mit dem Snow-Funpark in Wittenburg. Hier ist Pistenspass das ganze Jahr möglich. Die Hallen sind direkt an den Autobahnen A7 und A24 gelegen, und damit besonders für Skifahrer aus dem Hamburger Raum gut zu erreichen. Aber auch Hannoveraner und Berliner können jeweils eine Halle gut und schnell erreichen. Für einen Nachmittag im künstlichen Schnee sollte man inklusive Ausrüstung ca. 50 € einplanen.

Also für alle ein fröhliches „Ski Heil“

Die „Blaue Flagge“ ist ein Gütesiegel der Umweltorganisation Foundation for Environmental Education welches jährlich an die weltweit besten Stränd, Badestellen und Sportboothäfen vergeben wird. Um die „Blaue Flagge“ zu erhalten müssen die Strände genau festgelegter Kriterien für die Wasserqualität, strenge Sicherheitsstandards, Serviceleistungen und bestimmte Anforderungen bezüglich des Umweltmanagements und der Umweltkommunikation erfüllen.

Vier von sechs Stränden der südafrikanischen Stadt Durban wurden von der Foundation for Environmental Education die „Blaue Flagge“ jetzt entzogen. Einem fünften Strand Durbans drohe außerdem der Entzug des Umweltsiegels. Wegen der starken Wasserbelastung hat die Foundation for Environmental Education die „Blaue Flagge“ nicht mehr an die Strände von Durban vergeben.
Für Durban, welches aufgrund seiner Strände und des milden Klimas zu einem großen Teil vom Tourismus lebt, ist dies ein herber Schlag. Bisher konnte die südafrikanische Stadt am indischen Ozean mit der „Blaue Flage“ als Öko-Label werben. Der Entzug des Umweltgütesiegels könnte für Durban nun ein Ausbleiben vieler in- und ausländischer Touristen zur Folge haben.


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